Die wesenliche Vorteile eines Rauchstopps:


1. Lungenkrebs

Bereits innerhalb einiger Jahre sinkt das Erkrankungsrisiko für die meisten Krebsarten deutlich – je früher der Betreffende mit dem Rauchen aufhört, umso besser ist die Wirkung. Zehn Jahre nach einem Rauchstopp hat der Exraucher ein nur noch halb so hohes Risiko für Lungenkrebs, als wenn er dauerhaft weitergeraucht hätte.


2. Herz-Kreislauferkrankungen

Bereits eine Woche nach einem Rauchstopp sinkt der Blutdruck. Zwei Jahre nach einem Rauchstopp hat ein Exraucher fast das gleiche Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen wie ein Nichtraucher. Ein Rauchstopp verbessert die medikamentöse Therapie bei Herz-Kreislauferkrankungen.


3. Atemwegserkrankungen

Schon drei Tage nach der letzten Zigarette bessert sich die Funktion der Atemwege. Ein Rauchstopp bessert auch die Symptome der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), verlangsamt deren Verlauf und verlängert das Leben.


4. Unfruchtbarkeit/Impotenz

Ein Rauchstopp vor und auch noch während der Schwangerschaft verringert das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen. Rauchende Männer leiden häufiger unter Impotenz als nichtrauchende Männer.


5. Infektionen der Atemwege

Drei bis neun Monate nach einem Rauchstopp verbessern sich Husten und Atemwegsbeschwerden.


6. Persönliches Erscheinungsbild

Nach einem Rauchstopp verschwinden die Verfärbungen der Finger und Zähne, die Haut glättet sich und bekommt ein frischeres Aussehen und der schlechte Geruch der Haare und der Kleidung verschwindet.


7. Körperliche Fitness

Exraucher sind körperlich wieder fit, leben gesünder und sind belastbarer.


8. Gesundheitsschädigung anderer durch Passivrauchen

Wer nicht mehr raucht, tut nicht nur der eigenen Gesundheit einen Gefallen, sondern schont auch die Gesundheit anderer.


9. Kontrolle über das eigene Leben

Nach einem Rauchstopp wird der Exraucher nicht mehr permanent Opfer seiner Sucht: Er verfügt wieder frei über seine Zeit und fühlt sich nicht mehr gezwungen, jede Tätigkeit immer wieder für eine Zigarette zu unterbrechen.


10. Geldersparnis

Bei einem Preis von 4,50 Euro pro Zigarettenschachtel mit 20 Zigaretten gibt ein Raucher, der ein Päckchen Zigaretten am Tag raucht, in einem Jahr mehr als 1.600 Euro für das Rauchen aus. Für die gleiche Summe kann man sich beispielsweise einen zweiwöchigen all-inclusive-Urlaub in einem 4-Sterne-Hotel auf den Kanarischen Inseln leisten oder sich andere große oder kleinere Wünsche immer mal zwischendurch erfüllen!


 

 

Zehn Tipps die helfen:


1. Setzen Sie sich ein Datum

  • Wählen Sie ein Datum innerhalb der kommenden drei Wochen
  • Wählen Sie eine stressfreie Zeit für den Rauchstopp
  • Nutzen Sie unvorhergesehene Ereignisse als Gründe für den Rauchstopp, nicht als Anlass, den Ausstieg immer wieder zu verschieben
  • Bedenken Sie stets, dass der Rauchstopp eine Chance ist


2. Nehmen Sie Hilfe in Anspruch

  • Bitten Sie Ihren Hausarzt um Unterstützung
  • Bitten Sie Familie und Freunde um Unterstützung
  • Nutzen Sie professionelle Hilfe: Rauchertelefon der BzgA: 01805 - 313131
    Montag bis Donnerstag: von 10 bis 22 Uhr und
    Freitag bis Sonntag: 10 bis 18 Uhr


3. Brechen Sie mit alten Gewohnheiten

  • Werfen Sie alle Rauchutensilien weg
  • Legen Sie die Routine ab: Überlegen Sie, in welchen Situationen Sie routinemäßig rauchen, ohne darüber nachzudenken
  • Greifen Sie in Situationen, in denen Sie üblicherweise rauchten, zu Obst oder einem zuckerlosen Kaugummi oder einem Glas Wasser


4. Vermeiden Sie Situationen, die fest mit dem Rauchen verbunden sind

  • Vermeiden Sie Orte und Menschen, die zum Rauchen animieren
  • Lenken Sie sich selbst ab, wenn Sie sich versucht fühlen, zu rauchen: Sprechen Sie mit einem nichtrauchenden Freund, nehmen Sie eine neue Aufgabe in Angriff, atmen Sie tief durch, bewegen Sie sich oder machen Sie eine Entspannungsübung
  • Erinnern Sie sich immer wieder an die positiven Wirkungen Ihrer Entscheidung zum Rauchstopp


5. Lernen Sie, mit Entzugserscheinungen umzugehen

  • Ihr Körper hat sich an das Nikotin gewöhnt und verlangt danach. Bekommt er es nicht, signalisiert er sein Verlangen durch Entzugssymptome wie Unruhe, Reizbarkeit und Unwohlsein
  • Diese Symptome gehen meist innerhalb weniger Minuten vorbei und verschwinden nach einigen Tagen ganz
  • Denken Sie daran, dass die positiven Wirkungen eines Rauchstopps ein Leben lang anhalten


6. Nutzen Sie "mit Vorsicht" medikamentöse Unterstützung

  • Nikotinersatzprodukte (Nikotinkaugummi, -lutschtabletten oder -pflaster) können die Entzugssymptome abmildern
  • Auch verschreibungspflichtige Medikamente können beim Rauchstopp helfen


7. Achten Sie auf Ihre Ernährung

  • Nikotin beschleunigt den Stoffwechsel – nach einem Rauchstopp braucht man weniger Kalorien
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse
  • Greifen Sie bei Heißhunger auf Süßes nach zuckerfreien Kaugummis und kalorienarmen Süßigkeiten


8. Bewegen Sie sich

  • Gehen Sie regelmäßig ein paar Schritte an der frischen Luft
  • Treiben Sie Sport
  • Körperliche Bewegung hebt die Stimmung und entspannt


9. Belohnen Sie sich

  • Gönnen Sie sich jeden Tag eine Kleinigkeit von dem Geld, das Sie nicht für Zigaretten ausgegeben haben


10. Freuen Sie sich über jeden kleinen Schritt

  • Seien Sie stolz auf sich, den Ausstieg geschafft zu haben
  • Denken Sie an die positiven Wirkungen, die Sie seit Ihrem Rauchstopp spüren
  • Glauben Sie an sich, Ihren Entschluss und daran, dass sie den Ausstieg schaffen

Raucstopp

Der Rauchstopp fällt von Tag zu Tag leichter!

 

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