Nikotin als suchterzeugende Substanz


Fakten: Nikotin gilt als die suchterzeugende Substanz im Tabakrauch. Nikotin vermittelt über bestimmte Empfängerstellen im Gehirn sowohl anregende als auch beruhigende Wirkungen (Stimulation, Verbesserung von Konzentration und Aufmerksamkeit, Beruhigung). Nach längerem Konsum gewöhnen sich die Zellen an den Stoff. Bei täglicher Einnahme wird die Wirkung des Nikotins weniger stark wahrgenommen, dadurch muss die Dosis gesteigert werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Wenn nun kein Nikotin mehr zugeführt wird, reagieren die Empfängerstellen sehr gereizt, diese Reaktionen werden als Entzugserscheinungen wahrgenommen. Zur Erleichterung der Suchtgefühle kann das Nikotin aus der Zigarette durch die medikamentöse Gabe von Nikotin ersetzt werden, dieses mildert die Entzugssymptome.

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